Als erstes ist der Stempel auf jedem Ei Pflicht ! Diese zeigt folgendes:

Haltungsform:  0 =     Ökologische Erzeugung  (BIO)


                                    Für Eier aus ökologischer Erzeugung gelten EU-weit und einheitlich ganz

                                    besondere Anforderungen. So ist die Auslaufhaltung der Legehennen zwingend        

                                    vorgeschrieben. Die Belegdichte im Stall beträgt höchstens 6 Legehennen pro m².

                                    Außerdem muss Futter aus ökologischem Anbau verwendet werden. Öko- oder

                                    Bioeier sind immer auch aus Freilandhaltung !

 

Haltungsform: 1 =      Freilandhaltung


                                    Freilandhühner haben neben ihrem Stall mit Sitzstangen, Nestern und Einstreu tagsüber

                                    Auslauf im Freien. Hier können die Hühner ihre natürlichen Verhaltensweisen und ihr

                                    Bewegungsbedürfnis ungehindert ausleben. Jedes Huhn hat im Auslauf mindestens 4 m²

                                    Fläche zur Verfügung.

 

Haltungsform: 2 =       Bodenhaltung
                                   

                                    Die Hühner werden im Stall gehalten und können sich dort frei bewegen. Mindestens

                                    ein Drittel des Stalls ist eingestreut. Hier können die Hennen ihre angeborenen

                                    Verhaltensweisen wie Scharren, Staubbaden und Flügelschlagen ausüben. Der übrige

                                    Bodenbereich ist mit Latten und Gitterrosten ausgestattet. Die Nester sind auf mehreren

                                    Etagen angelegt.

 

Haltungsform: 3 =       Käfighaltung bzw. Kleinvolieren


                                    Bis Ende 2008 wurden die Hennen werden in herkömmlichen Käfigen gehalten, die in 

                                    mehreren Etagen übereinander gebaut sind. Die Tiere stehen auf Drahtgeflechten, 

                                    sie haben keine Sitzstangen und keine Nester.           

                                    Die Eier rollen über einen Bodenrost mit Gefälle automatisch ab. Die Tiere leben

                                    äußerst beengt und haben keine Möglichkeit, natürlichen Verhaltenweisen nachzugehen.

                                    Übergangsweise gibt es wenige ausgestaltete Käfige mit Nest und Sitzstange.

                                    Am 1. Januar 2009 hat diese Kleingruppenhaltung in Kleinvolieren bundesweit  die 

                                    umstrittenen Käfigbatterien der konventionellen Legehennenhaltung abgelöst. Jede Henne hat

                                    dabei nur ca. soviel Platz wie zwei DIN-A-4 Seiten.

 

 

Erzeugerland:          DE = Deutschland

                                AT = Österreich

                                BE = Belgien

                                NL = Niederland

                                FR = Frankreich

                                IT = Italien                        etc.

                               

Erzeugerbetrieb und evtl. Stallnummer muss man auf entsprechenden Internetseiten rausbekommen:

 

                                                                        

 

 

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    durch Finanzierung zu beteiligen !

 

 

 

 

Nährwert eines Hühnereies (bezogen auf ca. 60 g ):
 
Eiweiß: 7,68 g
Fett: 6,78 g
Kohlenhydrate: 0,42 g
Calcium: 30,24 mg
Eisen: 1,2 mg
Vitamin D: 1,74 µg
Vitamin K: 5,34 µg
Vitamin B12: 1,14 µg
Biotin: 15,0 µg
Selen: 6,0 µg
Energie: 388 kJ
 
 

Cholesterinstudie bestätigt: Eier besser als ihr Ruf

 

Eier sind besser als ihr Ruf. Das haben Wissenschaftler der Kansas State University (USA) in einer aktuellen

Studie herausgefunden, denn das im Ei enthaltene Lecithin senkt die Aufnahme des Cholesterins im Darm.

Cholesterinbedenken in Bezug auf Ei-Genuss sind somit unbegründet. Phosphatidylcholin, besser bekannt

als Lecithin, hemmt den Mechanismus, der für die Aufnahme des Cholesterins durch die Darmwand in

den Körper verantwortlich ist. So wird das vom Organismus nicht aufgenommene Cholesterin einfach

wieder ausgeschieden.

Die Ergebnisse liefern weitere Antworten zu der Frage, warum die Cholesterinzufuhr durch Nahrung

nicht unbedingt einen Anstieg des Cholesterinspiegels im Blut zur Folge haben muss. Aus diversen

früheren Untersuchungen ist bereits bekannt, dass nach der Aufnahme des Cholesterins durch den

Darm bei der Verwertung im Körper ein Stoff (Oxysterole) gebildet wird, der die körpereigene

Cholesterinproduktion hemmt, so dass der Körper selbst weniger Cholesterin bildet. Außerdem

aktiviert der Organismus Abbaumechanismen, wenn die Cholesterinzufuhr durch die Nahrung den

eigenen Produktionsanteil überschreitet. So reguliert der Körper seinen Cholesterinhaushalt auf natürliche

Weise.

Eine Zufuhr von Cholesterin durch die Nahrung ist – trotz individueller genetischer Unterschiede –

bei der Mehrzahl der Menschen unbedenklich, da 80 bis 85 Prozent der Bevölkerung intakte Körperreaktionen

besitzen, die sowohl Nahrungscholesterin als auch körpereigene Cholesterinsynthese lenken. Zugleich

kann der Verzehr von Nahrungsmitteln mit cholesterinbindenden Ballaststoffen, wie sie in

Vollkornbackwaren, Gemüse oder Obst vorkommen, ausgleichend und sogar senkend wirken.

 

 

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